Der Farbenwirbel schleuderte seinen Körper umher. Er fühlte sich, als würde er ins Bodenlose fallen, immer tiefer und tiefer, dann auf einmal erkannte er eine leuchtende Öffnung unter sich.
Er mußte eine recht unsanfte Landung hinnehmen und blickte dann in die vertrauten Gesichter der Walas. Vor ihm saß Zyk V. auf seinem Thron. Auch der Führer der Walas war mehr als nur erstaunt über sein plötzlichen Auftauchen.
„Kylon! Wo kommst du denn her?“
Kylon lächelte verlegen.
„Ich glaube, edler Herrscher, das ist eine sehr lange Geschichte.“
„Wir hatten dich schon aufgegeben, nachdem du so lange nicht zu uns zurück gekehrt bist. Doch sage mir, konntest du das Bündnis des Lichts noch vor dem Verrat von Ibis warnen?“
„Ibis hat sie nicht wirklich verraten. Und wenn es euch beruhigt, Herrscher, ja, ich konnte sie noch retten.“
Die Walas atmeten auf.
„Sehr gut Kylon, aber nun nimm’ Platz und berichte mir in aller Ausführlichkeit…“
„Verzeiht, großer Zyk, doch ich glaube nicht, daß wir dafür noch Zeit haben! So weit ich das sehe sollten wir sofort alle Vorbereitungen treffen, die Truppen des Regenten anzugreifen denn das Bündnis des Lichts dürfte inzwischen Soth-Tren erreicht haben. Zumindest waren sie auf dem Weg dorthin, als ich sie zuletzt gesehen habe…“
„Du meinst, sie haben es wirklich geschafft?“
„Ich denke schon. Beeilt euch, Herrscher, denn wir haben keine Zeit zu verlieren. Sammelt unsere Truppe, denn es ist an der Zeit, Acyra zu befreien!“
„Nun, denn, so sei es!“
Kylon nickte zufrieden und erhob sich.
„Kylon, wo willst du denn hin?“
„Nun, wenn ihr gestattet, großer Zyk, ich denke, daß ich noch etwas zu erledigen habe. Mit eurer Erlaubnis würde ich mich gerne wieder entfernen. Ich habe nämlich beschlossen, nach Elim zu gehen…“